AOK PLUS
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Fragen & Antworten

Wir beantworten Ihnen hier Ihre Fragen zum Thema Krankenkassenwechsel und Versicherung bei der AOK PLUS.

Die AOK PLUS ist eine regionale geöffnete Krankenkasse für Sachsen und Thüringen.

Grundsätzliche Voraussetzungen:

  • Sie wohnen in Sachsen und Thüringen oder
  • Ihr Beschäftigungsort/Sitz der Hochschule ist in Sachsen oder Thüringen oder
  • Ihr Ehegatte oder Ihr standesamtlich eingetragener Lebenspartner (nach dem LPartG) ist bei der AOK PLUS versichert oder
  • die AOK PLUS war Ihre letzte gesetzliche Krankenkasse

Um die Krankenkasse zu wechseln, genügt es bereits, wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Beginn

  • einer Beschäftigung oder Ausbildung
  • eines Studiums
  • des Leistungsbezuges ALG I oder ALG II

die Mitgliedschaftserklärung zur AOK Plus online erstellen.

Wir informieren dann Ihre bisherige Krankenkasse, dass die Familienversicherung dort beendet wird.

Wir freuen uns, Sie zu versichern.

Familienangehörige, die bei einem Krankenkassenmitglied gesetzlich mitversichert sind und mit diesem die Krankenkasse wechseln möchten, müssen keine eigene Wahlentscheidung aussprechen. Wir informieren dann Ihre bisherige Krankenkasse, dass die Familienversicherung dort beendet wird.

Für alle gesetzlichen Versicherten gilt: Bei einem Kassenwechsel aus einer laufenden Versicherung sind Sie grundsätzlich für 12 Monate an diese Krankenkasse gebunden. Danach beträgt die Kündigungsfrist/Wechselfrist zwei Monate zum Monatsende.

Bitte berücksichtigen Sie das bei der Angabe Ihres gewünschten Versicherungsbeginns.

Beispiel 1

Sie sind seit mehr als 12 Monaten ohne Unterbrechung bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert und erklären am 10. Juli Ihren Wechselwunsch gegenüber der AOK PLUS. Ihre Mitgliedschaft endet folglich am 30. September, ab 1. Oktober sind Sie dann AOK PLUS-Mitglied.

Beispiel 2

Sie sind seit 1. April des Vorjahres bei Ihrer bisherigen Kasse versichert. Ihre Mitgliedschaft kann daher frühestens am 31. März dieses Jahres enden. Um ab 1. April Mitglied bei der AOK PLUS zu werden, muss Ihre Wahlerklärung spätestens am 31. Januar bei uns eingegangen sein, um die Kündigungsfrist/Wechselfrist zu wahren. 

 

Erhebt Ihre Krankenkasse erstmalig einen Zusatzbeitrag oder erhöht den bestehenden Zusatzbeitrag, besteht ein Sonderkündigungsrecht. Die Bindefrist von 12 Monaten entfällt dann. Die Wahlerklärung muss bis zum Ende des Monats, für den der neue Zusatzbeitrag fällig wird, bei der AOK PLUS eingegangen sein. Ihre Wahlerklärung wird mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam.

Beispiel

Sie sind seit 1. April diesen Jahres bei Ihrer bisherigen Krankenkasse versichert, die Sie darüber informiert, ab 1. Januar des Folgejahres einen Zusatzbeitrag zu erheben. Hier können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, obwohl Sie noch keine 12 Monate bei dieser Krankenkasse versichert waren. Kündigen Sie also bis spätestens 31. Januar, so können Sie ab 1. April AOK PLUS-Mitglied werden.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein sofortiger Wechsel zur AOK PLUS möglich.

Ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht bedeutet, dass eine wahlberechtigte Person eine neue Krankenkasse ohne Kündigung und ohne Rücksicht auf die Dauer der   Mitgliedschaft bei der bisherigen Krankenkasse wählen darf.

Fall 1:

Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse wird für mindestens einen Tag unterbrochen (ein sogenannter „Lückefall“).

Beispiel für einen „Lückefall": Eine versicherungspflichtige Beschäftigung wird bis zum 15.10. des Kalenderjahres ausgeübt. Eine neue versicherungspflichtige Beschäftigung beginnt am 17.10. des Kalenderjahres. Für den 16.10. des   Kalenderjahres besteht eine Familienversicherung über den Ehepartner. Mit der neuen versicherungspflichtigen Beschäftigung am 17.10. können Sie sofort Mitglied der AOK PLUS werden. Ihre Wahlerklärung müssen Sie innerhalb von 14 Tagen nach dem 17.10 bei uns eingereicht haben.


Fall 2: Ihre bisher bestehende Versicherung endet Kraft   Gesetz und es schließt sich nahtlos ein neuer versicherungspflichtiger Tatbestand an.

Beispiel für das sofortige Wahlrecht: Ein Arbeitnehmer kündigt seine versicherungspflichtige Beschäftigung zum 15.10. des Kalenderjahres. Am 16.10. des Kalenderjahres 
beginnt er eine neue versicherungspflichtige Beschäftigung. Er hat ein sofortiges Krankenkassenwahlrecht. Alle Bindefristen auch aus bestehenden Wahltarifen entfallen. Ihre Wahlerklärung müssen Sie innerhalb von 14 Tagen nach dem 16.10 bei der AOK PLUS eingereicht haben

Ein sofortiges   Krankenkassenwahlrecht ist auch möglich, wenn eine freiwillige   Versicherung kraft Gesetzes endet und sich eine neue Mitgliedschaft unmittelbar anschließt. Es kommt also nicht auf den Versicherungsstatus an. Es ist nur das Ende der Mitgliedschaft kraft Gesetzes ist entscheidend.

Sie wählen innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht eine neue Krankenkasse, in dem Sie eine Wahlerklärung bei der AOK PLUS ausfüllen. Eine Kündigung bei der bisherigen Kasse ist nicht mehr notwendig. Die Bescheinigung über die Mitgliedschaft bei der AOK PLUS müssen Sie umgehend an die zur Meldung verpflichtenden Stelle  z.B. Ihrem Arbeitgeber vorlegen.

Wenn Sie bei Ihrer bisherigen Krankenkasse an einem Wahltarif teilnehmen, sind Sie je nach Art des Tarifs zwischen 1 bis 3 Jahre (ab Beginn der Teilnahme) an diese Kasse gebunden. Erst nach Ablauf der jeweiligen Bindungsfrist können Sie zur AOK PLUS wechseln.

Ein Statuswechsel (z.B. Arbeitgeberwechsel, Studiumbeginn, der Bezug von Arbeitslosengeld oder Rente) setzt die oben genannte Bindungsfrist außer Kraft und ermöglicht einen sofortigen Wechsel zur AOK PLUS.

Erhebt oder erhöht Ihre Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Nur als Teilnehmer eines sogenannten Krankengeldwahltarifes wäre das ausgeschlossen.

Als Student/-in sind Sie meist bis zum 25. Geburtstag beitragsfrei familienversichert, sofern Sie nicht schon vorher durch die Überschreitung der definierten Einkommensgrenze selbst versicherungspflichtig sind. Nach Ende der Familienversicherung können Sie Ihre Krankenversicherung frei wählen und zur AOK wechseln.

Als Student/-in haben Sie bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres Anspruch auf eine studentische Krankenversicherung. Danach können Sie sich als Student/-in freiwillig versichern.

Tipp: Die studentische Versicherung kann verlängert werden, beispielsweise durch den geleisteten freiwilligen Wehr- oder Bundesfreiwilligendienst.

Es besteht grundsätzlich eine Krankenversicherungspflicht als Student. Zu Beginn des Studiums können Sie sich unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag von der Krankenversicherungspflicht befreien lassen, wenn Sie einen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall nachweisen – zum Beispiel, indem Sie sich privat versichern. 

Die Grundlagen für die Regelungen zur Befreiung von der Krankenversicherungspflicht werden in § 8 des 5. Sozialgesetzbuches (SGB V) festgehalten. Die Befreiung gilt für die Dauer des Studiums.

Diese Entscheidung sollte aber gut überlegt werden, denn sie bringt einige Nachteile mit sich:

  • Die Befreiung kann für die gesamte Dauer des Studiums nicht widerrufen werden, außer das Studium wird unterbrochen, um zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Studium aufzunehmen.
  • Die Befreiung hat zur Folge, dass während dem Studium keine Möglichkeit zur kostenfreien Familienversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung besteht (z.B. über den Ehegatten bei einer Heirat).
  • Für Studenten endet der Beihilfeanspruch über die Eltern in der Regel mit   Vollendung des 25. Lebensjahres. Somit steigen auch die Kosten in der Privaten Krankenversicherung mit Ende des Beihilfeanspruchs.
  • In der Regel ist nach dem Studium die Rückkehr in die Gesetzliche Versicherung nur über eine Pflichtversicherung möglich. Denn wegen fehlender Vorversicherungszeit ist ein Beitritt zur freiwilligen Versicherung nicht möglich.

Wenn Sie als Auszubildender/Auszubildende eine Ausbildungsvergütung erhalten, sind Sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr beitragsfrei familienversichert und können Ihre Krankenversicherung innerhalb von 14 Kalendertagen nach dem Ausbildungsbeginn frei wählen.

Ihr Beitrag wird entsprechend Ihres Azubi-Gehalts berechnet.

Wichtig: Verdienen Sie im Monat nicht über 325 Euro brutto, zahlt Ihr Arbeitgeber Ihre Beiträge vollständig.

Selbstverständlich. Bei Ihrem Online-Antrag auf Mitgliedschaft fragen wir Sie am Ende, ob Sie Familienangehörige haben, welche Sie mitversichern möchten. Wenn Sie diesen Punkt mit „Ja“ beantworten, übersenden wir Ihnen den Antrag auf Familienversicherung. Bitte füllen Sie diesen aus und übersenden Sie uns das Originaldokument per Post zurück. Vergessen Sie nicht den Antrag zu unterschrieben.

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung können Kinder familienversichert werden, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • bis zum 18. Geburtstag. 
  • bis zum 23. Geburtstag, sofern keine Erwerbstätigkeit vorliegt. 
  • bis zum 25. Geburtstag, wenn sie in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung sind, studieren oder ein freiwilliges soziales Jahr, freiwilliges ökologisches Jahr (Jugendfreiwilligendienstgesetz) oder   Bundesfreiwilligendienst (Bundesfreiwilligendienstgesetz) leisten. Wird ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen, besteht die Versicherung bis zum Ablauf des Semesters fort, längstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.
  • über das 25. Lebensjahr hinaus, wenn Sie in einer schulischen Ausbildung sind oder studieren. Voraussetzung ist zusätzlich, dass diese Ausbildung oder das Studium durch einen freiwilligen Wehrdienst, einen Freiwilligendienst nach dem Bundes- oder Jugendfreiwilligendienstgesetz, einen vergleichbaren anerkannten Freiwilligendienst oder eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer unterbrochen oder verzögert wurde. Die Familienversicherung verlängert sich um den Zeitraum des Dienstes - maximal um 12 Monate.
  • Behinderte Kinder werden solange in die Familienversicherung aufgenommen, wie sie aufgrund ihrer Behinderung nicht für ihren Unterhalt sorgen können. 
     

Hinweis: Die Behinderung muss zu einem Zeitpunkt eingetreten sein, zu dem das Kind bereits familienversichert war. 

Eine Familienversicherung ist nicht möglich, wenn eines der folgenden Kriterien zutrifft:

  • wenn Ehepartner, standesamtlich eingetragener Lebenspartner oder Kinder den Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben.
  • wenn Ehegatte, Lebenspartner oder Kinder selbst pflichtversichert bzw. freiwillig versichert, versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit sind.
  • wenn das Familienmitglied hauptberuflich selbstständig tätig ist.
  • wenn das Familienmitglied über ein Gesamteinkommen verfügt, das monatlich  470 Euro übersteigt.

Ehegatten sind für die Dauer der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz sowie in der Elternzeit nicht familienversichert, wenn sie zuletzt nicht gesetzlich krankenversichert waren. Sie bleiben dann weiterhin privat krankenversichert.

Eine Familienversicherung von Kindern ist ausgeschlossen,

  • wenn der Ehe-/Lebenspartner des gesetzlich krankenversicherten Elternteils mit dem Kind verwandt und nicht gesetzlich versichert ist,
  • sein Gehalt regelmäßig monatlich 5.362,50 Euro (brutto) übersteigt und
  • er gleichzeitig regelmäßig mehr als der gesetzlich versicherte Ehegatte/standesamtlich eingetragener Lebenspartner verdient.

Sie erhalten vor Beginn Ihrer Mitgliedschaft eine Bescheinigung von der AOK PLUS.

Damit auch Ihr Arbeitgeber bzw. Ihre meldende Stelle (z. B. Jobcenter, Bundesanstalt für Arbeit, Hochschulen) über den Wechsel zur AOK PLUS informiert ist und die Anmeldung für Sie vornehmen kann, müssen Sie die Bescheinigung der AOK an Ihre meldende Stelle abgeben.

Waren Sie bei Ihrer bisherigen Krankenkasse freiwillig versichert (z. B. Selbstständige, Freiberufler), müssen Sie zusätzlich Ihre Bescheinigung zur Mitgliedschaft bis zum Ablauf der Kündigungsfrist an Ihre bisherige Krankenkasse senden.

Bei Versicherten in Elternzeit, mit Elterngeld- oder mit Erziehungsgeldbezug, bei denen kein Arbeitgeber oder keine andere zur Meldung verpflichtete Stelle vorhanden ist, erfolgt der Versand der Bescheinigung zur Mitgliedschaft durch die AOK innerhalb der Kündigungsfrist an die bisherige Krankenkasse.

Bei Rentnern ist kein Versand von Bescheinigungen zur Mitgliedschaft erforderlich, da eine maschinelle Meldung an den Rentenversicherungsträger erfolgt.

Wie erfolgt es bei Studenten?

Wichtig: Sollte sich zwischen Ihrem Antragsdatum und Ihrem Versicherungsbeginn bei der AOK PLUS Ihr bisheriges Versicherungsverhältnis ändern, z. B. durch einen Arbeitgeberwechsel oder Arbeitslosigkeit, dann informieren Sie uns bitte, damit wir Ihre Bescheinigung zur Mitgliedschaft aktualisieren können, ggf. können Sie dann schon früher zur AOK PLUS wechseln. Auch, wenn sich Ihre meldende Stelle in dieser Zeit ändern sollte, informieren Sie uns zeitnah. Ihr Wechsel zu uns kann nur zustande kommen, wenn Sie uns rechtzeitig informieren. Dies gilt auch, wenn die bisherige meldende Stelle entfällt (z.B. bei Ende des Beschäftigungsverhältnisses) und Sie bis zum Beginn Ihrer Mitgliedschaft bei uns noch eine freiwillige Versicherung bei Ihrer bisherigen Krankenkasse durchführen müssen.

Eine gesonderte Mitgliedsbescheinigung von der AOK PLUS ist für Sie nicht notwendig. Damit Ihr Arbeitgeber bzw. Ihre meldende Stelle (z. B. Jobcenter, Bundesanstalt für Arbeit, Hochschule) über den Wechsel Ihrer Krankenkasse informiert ist und die Anmeldung für Sie vornehmen kann, wird an die für Sie zuständige Stelle eine Mitgliedsbescheinigung von der AOK PLUS versandt. Unser Service für Sie. 

Waren Sie bei Ihrer bisherigen Krankenkasse freiwillig versichert (z. B. Selbstständige, Freiberufler), müssen Sie zusätzlich Ihre Mitgliedsbescheinigung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist an Ihre bisherige Krankenkasse senden.

Bei Versicherten in Elternzeit, mit Elterngeld- oder mit Erziehungsgeldbezug, bei denen kein Arbeitgeber oder keine andere zur Meldung verpflichtete Stelle vorhanden ist, erfolgt der Versand der Mitgliedsbescheinigung durch die AOK innerhalb der Kündigungsfrist an die bisherige Krankenkasse.

Bei Rentnern ist kein Versand von Mitgliedsbescheinigungen erforderlich, da eine maschinelle Meldung an den Rentenversicherungsträger erfolgt.

Wichtig: Sollte sich zwischen Ihrem Antragsdatum und Ihrem Versicherungsbeginn bei der AOK Ihr bisheriges Versicherungsverhältnis ändern, z. B. durch einen Arbeitgeberwechsel oder Arbeitslosigkeit, dann informieren Sie uns bitte, damit wir Ihre Mitgliedsbescheinigung aktualisieren können, ggf. können Sie schon eher zur AOK wechseln. Auch wenn sich Ihre meldende Stelle in dieser Zeit ändern sollte, informieren Sie uns zeitnah. Ihr Wechsel zu uns kann nur zustande kommen, wenn wir die neue meldende Stelle auch rechtzeitig informieren. Dies gilt auch, wenn die bisherige meldende Stelle entfällt (z. B. bei Ende des Beschäftigungsverhältnisses) und Sie bis zum Beginn Ihrer Mitgliedschaft bei uns noch eine freiwillige Versicherung bei Ihrer bisherigen Krankenkasse durchführen müssen.

Unser Serviceteam hilft Ihnen gern weiter. Sie erreichen uns unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 105 900 0 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an online.me@plus.aok.de.
Alternativ können Sie auch ein Beratungsgespräch vereinbaren und wir nehmen Ihre Mitgliedschaftserklärung gemeinsam mit einem unserer Mitarbeiter auf.

Mit dem Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen  (Bürgerentlastungsgesetz) sollen die Bürger durch die stärkere steuerliche Abzugsfähigkeit der geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge entlastet werden. Hierzu wurde geregelt, dass der Sozialversicherungsträger die geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und/oder Erstattungen aus Wahltarifen und/oder Bonusprogrammen direkt an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermittelt. Damit wir, als Ihr Partner in Sachen Kranken- und Pflegeversicherung, die Höhe der von Ihnen geleisteten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) übermitteln können, benötigen wir die Angabe Ihrer Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID).

Sind Sie Mitglied in der privaten Krankenversicherung, können Sie in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, wenn sie eine nichtselbständige Hauptbeschäftigung aufnehmen, deren Arbeitsentgelt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt. Privat versicherte Angestellte unter 55 Jahren, können auf Antrag zu einer gesetzlichen Krankenkasse wechseln, wenn ihr Einkommen dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze sinkt.

Es gilt grundsätzlich, dass jeder sich bei der Krankenkasse versichert, in der er zuletzt versichert war. Wenn Sie vor Ihrem Auslandsaufenthalt zuletzt bei einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, können Sie wieder Mitglied dieser Krankenkasse werden. Waren Sie zuletzt vor Ihrem Aufenthalt im Ausland privatversichert, können Sie ab dem Zeitpunkt Ihrer Rückkehr eine private Krankenversicherung abschließen. Sollten Sie vorher noch nicht in Deutschland krankenversichert gewesen sein, entscheidet Ihre neue Tätigkeit in Deutschland über die Art der Krankenversicherung. 

Ihre Frage wurde an dieser Stelle nicht beantwortet? Dann kontaktieren Sie uns einfach und wir helfen Ihnen gern persönlich weiter.

Ihre AOK PLUS. Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen.